Freitag, 1. Januar 2016

Neujahr



Ich fühle mich gezwungen, einige Worte an Neujahr zu verfassen.
Erst einmal möchte ich sagen, dass mir keiner mehr ein „Gutes neues Jahr“ wünschen muss. Ich wäre mit einem akzeptablen neuen Jahr zufrieden. Nach dem bisherigen Verlauf meiner Lebensgeschichte möchte ich keine großen Ansprüche stellen.
Mein Silvester war sehr schön, bei 3nEs Verwandtschaft. Wir haben gegessen, getrunken und ein bisschen geballert. Also ein 08-15 Silvester.
Vorsätze habe ich mir keine vorgenommen, da ich die von 2015 noch nicht einmal geschafft habe. Eigenes Haus, Traumjob bzw Fortbildungen, die mich weiter bringen, einen optimalen Weg mit meinem hyperaktiven Sohn. Gut, zwischendrin hatte ich die auch einfach vergessen. Das kann passieren. Oder der Lottogewinn ist ausgeblieben. Das hätte mir das mit dem Haus vereinfacht. Der weg mit meinem Sohn ist in Angriff genommen, aber natürlich stellt sich da auch nicht innerhalb von 4 Wochen eine Besserung ein. 
Vielleicht nehme ich mir auch einfach zu viel vor bzw habe zu viele Baustellen auf einmal. Dafür häkel ich jetzt neuerdings Dreiecktücher. Habe erst 3 Stück in zwei Wochen geschafft. Freunde nennen es auch "Überkompensation" und machen sich langsam ernsthaft Sorgen. Das kann ich gar nicht nachvollziehen.
Wobei, einen Vorsatz habe ich mir vorgenommen, der alle, die ich 2015 nicht geschafft habe, mit einbezieht. Der Schlüssel dazu liegt bei 3 nE. Total simpel, wenn man drüber nachdenkt. Ich werde es mal kurz erläutern:
- Wenn ich das mit 3nE wieder richtig gut zum Laufen bringe, indem wir an den Wochenenden raus in die Natur gehen, also wandern, Kulturgüter ansehen oder ein Museum besuchen, ist mein kleiner mit dabei. Dadurch bekommt er etwas für den Kopf zu tun, was wichtig ist für ihn, und er wird ruhiger, da beim Wandern nicht so viele Reize auf ihn einströmen. 
- Die Fortbildung zum Rettungssanitäter (RS) kann ich machen, da 3nE mich dabei unterstützen möchte, z.B. beim Babysitten oder Gassi gehen. 
- Den optimalen Weg mit meinem Sohn zu finden und zu gehen, wird einige Termine, die zum Teil mehrmals wöchentlich statt finden, beinhalten. Auch da ist er für seine kleine Patchwork-Familie da und hilft. 
- Das mit dem eigenen Häuschen klappt mit ihm natürlich auch besser, da man zu zweit sich deutlich leichter tut, als alleine. 

Somit muss ich leider wohl oder übel auch auf den "Vorsätze-2016-Zug" aufsteigen. In letzter Minute. Ohne Fahrkarte. Mit ungewissem Ziel. 


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