Montag, 8. August 2016

Urlaub buchstabiert sich H - A - U - S - H - A - L - T

Endlich ist es soweit. Der Moment, auf den ich wochenlang hingearbeitet habe, ist da. URLAUB! Drei Wochen Erholung, Entspannen und es sich richtig gut gehen lassen. 
In meinem speziellen Fall sieht das folgendermaßen aus: Endlich die Hochzeitsplanung voranbringen. Endlich die Hausarbeiten erledigen, die liegen geblieben sind, weil ich zu viel arbeite. Endlich Zeit mit dem Kind verbringen. Wobei letzteres erst in einer Woche funktioniert, da er mit dem Papa im Urlaub ist. Ich bin also eine "Strohmama". Das ist mir auch lieber, als eine "Helikopter-Mama". Obwohl ich mich frage, ob alles gut geht, nichts passiert, der kleine gesund wieder kommt und überhaupt ist meine Erziehung sowieso besser. Den Zusammenhang verstehe ich selber nicht. Nur mein Kopf und der ist nicht mitteilungsbedürftig. 
Die Planungen für die Hochzeit belaufen sich auf DJ und Fotografin buchen. Auch möchte ich langsam mal mit der Tischdeko beginnen und den Karten. Die nächste Zeit, um das zu basteln, wird erst im Weihnachtsurlaub sein. Dann sind es nur noch 6 Monate bis zur Hochzeit. 
Mein erster Urlaubstag begann übrigens damit, dass ich um kurz nach 7 Uhr vom Lärm der Baustelle vor meiner Straße geweckt wurde. Natürlich könnte ich die Fenster schließen. Ersticke ich lieber oder werde ich geweckt? Mit solchen Fragen beschäftige ich mich heute. Mir kommt auch die Erkenntnis, dass Baustellen-Lärm sich super als Klingelton für den Wecker eignen würde. 
Es ist jetzt 09:00 Uhr und ich hinke meinem Zeitplan etwas hinterher. Eigentlich wollte ich jetzt voller Tatendrang meine Fenster putzen. Was ich in dieser Woche erledigen kann, muss gemacht werden, denn dann habe ich wirklich Urlaub. Zwar mit Sohn, aber auch das nenne ich mal ganz frech Urlaub. 
Der Keller muss ausgemistet werden, die Regale abgestaubt, neu eingeräumt und ansonsten einfach grundgereinigt werden. Mein Frühjahrsputz beginnt eben erst im August dieses Jahr. Fällt bei dem Wetter aber gar nicht auf. 
Ganz übertrieben vorschnell habe ich mir gestern 8 Bücher bestellt. Das war so, als wenn man hungrig einkaufen geht. Man kauft einfach, auch wenn man weiß, dass man nicht alle schafft. Wenn ich Glück habe, ein oder zwei. Das Tolle an Büchern im Vergleich zu Lebensmitteln - sie gehen nicht kaputt. 
Mein Verlobter (es klingt immer noch so seltsam ungewohnt) hat auch ab nächster Woche Urlaub. Aber richtigen. Nicht so, wie ich. Doch meine Motivation mag nicht. Und man soll auf sein Inneres hören. 

Die nächsten Tage werden wir sehen, ob Erholung überbewertet wird, ich mich total wahnsinnig bezüglich meines Zeitplans mache oder einfach mal genießen kann. 

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